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Der 19-jährige Michael
Kogler stellt neuerlich sein großes Talent unter Beweis.
Nachdem er als jüngster Rallyemeister bereits vor der Waldviertel Rallye
feststand, ermöglichte man dem Motorsportheißsporn einen Rallyeeinsatz auf
einem Allradfahrzeug auf der sehr anspruchsvollen Waldviertel – Rallye.
Der 19-jährige Melker startete bei seiner ersten Schotter-Rallye auf einem
alten Mitsubishi Lancer Evo VI. Mit keinerlei Schotter- und Allraderfahrung
war es sicherlich ein großes Wagnis bei dem 140 Teilnehmern umfassenden
Europameisterschaftslauf an den Start zu gehen.
Bereits auf der 7. Sonderprüfung zeigte Michael Kogler, dass er keinerlei
Respekt vor Schotter, Allrad und der großen Konkurrenz hatte. Eine 6. beste
Sonderprüfungsbestzeit mit dem Mitsu-Oldtimer ließ seine arrivierten
Profikollegen aufhorchen. So war nach dem ersten Renntag klar, mit einem 15.
Gesamtrang hatte er bei diesem Europameisterschaftslauf viele überlegene
Allradpiloten hinter sich gelassen.
Ohne einen Fahrfehler und Feindberührung ging es am 2. Rallyetag rund um
Waidhofen weiter. Michael Kogler fühlte sich extrem wohl, prügelte das
Allradfahrzeug auf den Schotterprüfungen und strahlte während der ganzen
Rallye über beide Ohren, sehr zur Freude seines Teamchefs und Vater
Gottfried Kogler.
So war er mit seinem Beifahrer Roland Rieben bereits nach der vorletzten
Sonderprüfung auf den 12. Gesamtrang zu finden. Doch ein Reifenschaden auf
der letzten Sonderprüfung warf den Elektroinstallateur schließlich doch noch
auf Gesamtrang 14 zurück, was aber keinerlei Abbruch an der Zufriedenheit
des Teams mit sich brachte.
Dies bedeutete gleichzeitig den 8. Platz in der heimischen Pilotenwertung.
Die Rennsaison 2006 war für Michael Kogler somit ein riesen Meilenstein in
seiner noch jungen Motorsportkarriere. Jedes gesetzte Ziel ging in
Erfüllung.
Er möchte sich auf diesem Wege bei all seinen Fans und Sponsoren für das ihm
entgegen gebrachte Vertrauen auf das herzlichste bedanken. |
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Michael Kogler forderte
die Motorsportprofis bei der Herbst Rallye.
Die Heimrallye des 19-jährigen Michael Kogler im Raum Leiben zählte zwar
nicht zur Rallyestaatsmeisterschaft, war aber trotzdem hochkarätig besetzt.
Die Gr. A Allradler von Rundstrecken-As Richard Lietz (Baumschlagers
Vorjahresauto), Vorjahressieger Mario Saibel und Vizemeisteranwärter Toto
Wolff wollten ihre 320 PS Mitsubishi Boliden als Sieganwärter sehen. Martin
Zellhofer mit dem Ex Werks-Suzuki peilte ebenfalls den Sieg an.
Doch keiner rechnete mit dem jungen Dieselstaatsmeister aus Melk. Mit dem
225 PS starken front getriebenen Diesel Golf belächelte man Michael Kogler
noch vor dem Start. So prügelte der Dieselpilot gleich auf der ersten
Sonderprüfung die zweitbeste Sonderprüfungszeit hin, eine Sekunde hinter
Richard Lietz und weit vor den Motorsportprofis Toto Wolff und Mario Saibel.
Sonderprüfung um Sonderprüfung ging es in dieser Manier weiter, sodass Toto
Wolff resignierend zum VW Einsatzleiter und Vater Gottfried Kogler meinte:
„Ich verstehe die Welt nicht mehr. Uns watschend dein Bua aber ordentlich
ab, sodass wir Allradpiloten richtig alt aussehen.“
Nach 6 Sonderprüfungen war der zweite Fronttriebler, Max Zellhofer auf
seinem Suzuki Kitcar bereits knappe 2 Minuten zurück.
Drei Sonderprüfungen vor Schluss ging jedoch das Motorsportmärchen zu Ende.
Mit einer gebrochenen Antriebswelle musste Kogler ausrollen und mit Tränen
in den Augen den Sieg Richard Lietz überlassen.
Bei der Waldviertel Rallye in 3 Wochen wird Michael Kogler jedoch einen
Kurzurlaub von VW nehmen und mit einem Gr. N Mitsubishi die Schotterrallye
in Angriff nehmen. |
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Rallyemeister Michael
Kogler erstmals mit technischen Defekt ausgefallen.
Bei der Steiermark Rallye rund um Admont war die Glückssträhne des frisch
gebackenen Rallyedieselmeister Michael Kogler zu Ende. Nachdem das Golf
Kitcar 8 Rennen lang wie am Schnürchen gelaufen ist, versagte es bei diesem
Lauf. Der völlig ohne Druck fahrende Melker wollte eigentlich diese Rallye
ohne jeden Stress angehen. Aber bereits ab der zweiten Sonderprüfung merkte
er den immer schwächer werdenden Motor, bis plötzlich auf Sonderprüfung 8
der Dieselmotor seinen Geist aufgab.
Kogler eher gelassen: „Das Fahrzeug war derart zuverlässig das ganze Jahr
und hat mir frühzeitig zum Titel verholfen, da darf es sich schon einmal
ausruhen.“ Der Motorschaden verursacht etwas Stress für die VW Mechaniker,
da der Melker kommendes Wochenende bei seiner Heimrallye an den Start gehen
möchte.
Die Leiben-Rallye, direkt vor seiner Haustüre, möchte er unbedingt
bestreiten und zählt sich dabei zu den engeren Favoriten um den Gesamtsieg.
Sollte es trockene Bedingungen geben, kann der 19-Jährige hoffentlich die
Topleute Mario Saibel und Richard Lietz (beide auf Mitsubishi EVO VI)
fordern.
Teamintern gab es bei der Steiermark Rallye sehr gute Erfolge. So konnte
Andreas Waldherr auf seinem VW Golf Kitcar einen zweiten Gesamtrang
herausfahren. Auch Erdgas-Golfpilot Hannes Danzinger wurde Zweiter in der
Klassenwertung. Teamkollege Kris Rosenberger musste leider ebenfalls seinen
Golf mit technischem Defekt abstellen. |
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Michael Kogler auf dem Weg
zum Meister
Bei der Maribor Rallye im benachbarten Slowenien zeigte der 19 jährige
Melker Michael Kogler, dass er nun auch dem Meistertitel zu Recht verdienen
sollte.
Der siebente Lauf zur Öst. Rallyemeisterschaft wurde im Grenzgebiet von
Slowenien und Österreich ausgetragen, so wurde gleich sechsmal die EU Grenze
im Laufe der 3tägigen Rallye mit dem Rennauto überquert.
In den malerischen Weinbergen fühlte sich der geborene „Wachauer“ am
wohlsten und verblüffte gleich bei der ersten Sonderprüfung die Fachwelt. Er
markierte auf dem Stadtrundkurs von Marburg die gesamt 5. Zeit, noch vor den
Motorsportgrössen wie Andi Waldherr, Hermann Gassner und Beppo Harrach.
Erst in den darauf folgenden rutschigen Sonderprüfungen musste er sich
Klassenkollegen Harrach auf dem Erdgas Mitsubishi geschlagen geben. Als
dieser jedoch mit Getriebeschaden aufgeben musste, war der Sieg, mit einem
Vorsprung von 2 Minuten auf Verfolger Michael BÖHM ( Fiat ), dem VW Golf
Kitcar Piloten nicht mehr zu nehmen.
Ein 12. Gesamtrang in der international stark besetzten Rallye und als 5.
bester Österreicher, reiste man zufrieden nach Hause.
Ein 23 Punkte Vorsprung in der Dieselmeisterschaft, sollte nun doch noch in
den drei ausstehenden Läufen genügen, um den Meistertitel bei seinem
erstmaligen Antreten mit diesem Fahrzeug einzufahren.
Als Belohnung dürfen die beiden KOGLER´s: Vater Gottfried und Sohn Michael,
auf den beiden Werksgolf, einen Lauf in Bistrica Ende Juli bestreiten.
Gottfried KOGLER auf dem Benzin Kitcar ( von Rosenberger) und Michael auf
seinem Diesel Kitcar. |
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Mit einem 2. Platz bei der
Castrol Rallye beweist Michael KOGLER, dass er nicht umsonst die
Meisterschaft anführt.
Bei der Castrol Rallye in Judenburg rund um den ehemaligen A 1 Ring, zeigte
Michael Kogler dieses Wochenende voll auf. Er fuhr 5 Dieselbestzeiten und
war bei einigen Sonderprüfungen sogar unter den Top Fünf in der
Gesamtwertung zu finden, immer nur einige Sekunden hinter seinem
Teamkollegen Kris Rosenberger. Der Melker hat bei der Castrol Rallye
bewiesen, dass er nicht umsonst im VW Golf Diesel Kitcar sitzt.
Ein kleines Thermikproblem warf Kogler zwar kurzzeitig um einige Plätze
zurück, aber schlussendlich konnte er einen 10. Gesamtrang und den 2. Platz
in der Alternativklasse hinter Allradpiloten Beppo Harrach auf dem
Erdgas-Mitsubishi einfahren (was gleichzeitig die bester
Nichtallradler-Platzierung bedeutete).
Nun führt der Melker VW Golf-Pilot bereits mit 19 Punkten Vorsprung auf den
Zweitplatzierten Martin Fischerlehner.
Ein Angebot von VW beim WM-Lauf in Deutschland an den Start zu gehen,
überlegt man sich im Hause KOGLER noch. Priorität möchte man doch auf die
heimische Meisterschaft setzen.
Gottfried Kogler zieht ein Halbzeitresümee:
Der Vater und mehrfacher Motorsport-Meister Gottfried Kogler wollte nicht
denselben Fehler begehen wie viele seiner Motorsportkollegen. Nachdem der am
Saisonbeginn noch 18-jährige Michael Kogler überraschend einen Kitcar-Sitz
bei VW bekam und sein Vater gleichzeitig die Einsatzleitung bei VW
Motorsport übernahm, wollte Gottfried Kogler nicht selbst das Coaching von
Sohn Michael übernehmen. Mit diesem Auftrag wurde Rallyeass Andreas WALDHERR
betraut und gemeinsam mit dem rennerfahrenen Copiloten Roland Rieben an der
Seite begann man den Rohdiamanten zu schleifen.
Die ersten beiden Rennen wurden mit einem Seriengolf gefahren. Erst bei der
Pirelli Rallye wurde auf das PS starke Golf Diesel Kitcar (240 PS)
gewechselt.
Bislang ging einfach jeder taktische Schachzug auf und der nunmehr
19-jährige lag bereits in seiner ersten Dieselsaison überraschend nach 2
Rennen in Führung. Nach kurzer Lernphase steht der 19-jährige Michael Kogler
dort wo man sich es sich zu Saisonbeginn erhoffte.
Begegnete er dem PS Monster anfangs eher mit Respekt, so steigerte er sich
Rennen um Rennen. Bereits bei der Ostarrichi Rallye zeigte er, welches
Potential im noch jungen Nachwuchstalent steckt und bei dieser Castrol
Rallye fightete er mit den ganz großen der öst. Rallyeszene mit.
Michaels großes Plus liegt darin, dass er ohne Schäden am Fahrzeug schnelle
Zeiten bis ins Ziel fährt und so dem Team wenig Arbeit beschert. |
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Der 19 jährige Michael
KOGLER kann Meisterschaftsführung weiter ausbauen.
Die Bosch-Rallye im Raum Pingau begann mit sintflutartigen Regenfällen und
endete bei strahlendem Wetter. So auch für den jungen Melker Michael KOGLER.
Der VW Golf Kitcar Pilot begann etwas vorsichtig mit dem frontgetriebenen PS
Monster, um bei den vorerst schwierigen Wetterverhältnissen nicht sofort von
der Strecke zu fliegen.
Als es jedoch ab Sonderprüfung 6 zum auftrocknen begann, machte es dem
Elektrikerlehrling so richtig Spaß und er konnte sogar zwei Bestzeiten
hinlegen.
Der 2. Platz in der Alternativklasse hinter dem Erdgaspiloten und
Teamkollegen Hannes DANZINGER genügte dem Sprössling von VW Einsatzleiter
Gottfried KOGLER jedoch nicht und er blies weiter zum Angriff, was jedoch
einen Abflug auf Sonderprüfung 11 zur Folge hatte und nur das rasche
Anschieben von Zuschauern , brachte man das Fahrzeug wieder auf die Strecke.
Er verlor jedoch wertvolle Zeit und musste sich schließlich mit Platz Drei
begnügen.
Die Teamkollegen Hannes DANZINGER und Seppi STIEGLER, beide auf VW Golf,
lagen schließlich vor Kogler, in dieser am stärksten besetzten Klasse.
Die Meisterschaftsgesamtführung konnte Michael jedoch durch seinen 3. Platz
weiter ausbauen und mit seinem neuen Arbeitsgerät kommt er immer besser
zurecht, sodass er bei der in zwei Wochen stattfindenden Ostarrichi - Rallye
im Raum Bad HALL sich berechtigte Siegesschancen erhofft. |
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Das Niederösterreichische
Dark Dog Racing Team gewinnt die Lavanttal Rallye
Der Ungar Krisztian Hideg gewinnt mit dem Gr. A Mitsubishi die Lavanttal
Rallye sensationell vor Staatsmeister Raimund Baumschlager. Wie sich im
Vorjahr bereits abgezeichnet hat, war die Entscheidung den schnellen Ungarn
ins Dark Dog Racing Team zu holen, goldrichtig.
Der nach einem Wassersportunfall invalide (Gehbehinderung) Hideg ist im
Rennsport eine Klasse für sich. Mit dem technisch etwas veralteten
Mitsubishi Evo VI des Melkers Gottfried Kogler kann er nach einem Jahr des
Streckenkennenlernens Baumschlager voll fordern. Der 31-Jährige führte ab
der 4. Sonderprüfung klar vor dem Oberösterreicher und strahlte
schlussendlich überglücklich im Ziel. Mitentscheidend für den Sieg Hidegs
war auch sicherlich der erst kürzlich unterzeichnete Rennreifenvertrag mit
Kumho England.
Teamsprössling Michael Kogler ist in seiner jungen Motorsportkarriere
weiterhin das Glück treu. So konnte der Melker bei seinem ersten
Kitcar-Einsatz im VW Rallye Team sofort einen Diesel-Sieg einfahren. Der
19-Jährige Elektrikerlehrling kam mit dem 250 PS-starken Gr. A Golf gut
zurecht und fuhr ein taktisch kluges Rennen.
Kogler begann die erste Sonderprüfung rund um Wolfsberg eher vorsichtig um
sich an sein neues Arbeitsgerät zu gewöhnen. Schließlich übernahm er bei SP
13 die Führung und konnte auf der letzten Sonderprüfung 14 sogar
Dieselbestzeit fahren.
Kogler führt nun mit 12 Punkten überlegen in der sehr stark besetzten
Dieselklasse. |
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Dark Dog Racing 2006 im
neuem Gewand
2004 setzte Teamchef Gottfried KOGLER neue Maßstäbe in Sachen
Motorsportnachwuchsförderung und rief mit seiner Idee des Kombinationscups
den Suzuki Ignis Cup ins Leben. Dieser revolutionären Idee folgte auch Ford
Österreich mit dem Fiesta Cup.
Den toll funktionieren Suzuki Ignis Cup legt Kogler in die Hände von Suzuki
Händler Martin Zellhofer um sich selbst neuen Aufgaben zu widmen.
Das VW Rallyeteam Austria verpflichtete den unermüdlichen Ideenlieferanten
für die Saison 2006, um einen Alternativ-Energie-Cup im Hause VW Motorsport
auf die Beine zu stellen.
So wird 2006 neben den sechs Dieselgolfs auch erstmals ein Erdgasauto von
VW-Motorsport an den Start gehen.
Für das niederösterreichische Dark Dog Rennteam startet in dieser Saison
wieder der Ungar Krisztian HIDEG auf dem altbewährten Dark Dog Mitsubishi
Evo VI in der Gruppe A. Nach dem Vizetitel im Vorjahr, möchte der
sympathische Ungar in diesem Jahr auch einige Male vor dem Meister des
Jahres 2005, Mundl Baumschlager, das Ziel sehen.
Der erst 19-jährige Sohn des Teamchefs, Michael Kogler, fuhr die ersten
beiden Staatsmeisterschaftsläufe auf Schnee, noch mit einem Gr. N Dieselgolf
(zum eingewöhnen) und wechselt nun ab der Lavanttal Rallye auf das PS
Monster von einem Gr. A Diesel Kitcar. Erste Tests zeigten, dass der Neuling
auch damit ganz gut zu Recht kommt. Nachdem Kogler junior
überraschenderweise bereits die Führung in der Dieselklasse innehat, kann er
beruhigt bei der Lavanttal Rallye an den Start gehen.
Die dritte Klasse im österreichischen Rallyesport, die Gr. N (Seriennahe
Fahrzeuge) wird ebenfalls von einem Dark Dog Racer beschickt. Der Grazer
Marko KLEIN (Gewinner des Suzuki Cups 2005) wird auf einem Gr. N Mitsubishi
Evo VI aus dem Hause KOGLER die Saison bestreiten.
Von diesem sehr schnellen und intelligenten Fahrer erhofft sich der Teamchef
einige Überraschungen.
Somit hat der Melker Polizist Gottfried KOGLER als Einsatzleiter von VW
Rallyeteam und als Teamchef von Dark Dog Racing seine Freizeit voll
ausgefüllt. |
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Michael Kogler holt seinen
1. Dieselsieg bei der Sumava Rallye
Der 18-Jährige Michael Kogler konnte bereits bei seinem 2. Antreten im VW
Rallye Team nicht nur einen Klassensieg in der Dieselwertung einfahren,
sondern auch die Führung in der Staatsmeisterschaft an sich reißen.
Die Rallye rund um Pilsen war eine der wohl schwierigsten und
anspruchvollsten Rallyes in der bisherigen Karriere des Melkers.
Neben Schnee- und Eisabschnitten waren die Sonderprüfungen aufgrund des
Tauwetters auch von kleinen Straßenbächen gekennzeichnet. Diese wechselnden
Bedingungen machten die Reifenwahl für die einzelnen Rallyefahrer nicht
immer leicht. Doch Michael Kogler traf meistens die richtige Wahl. So war
dem Elektriker-Lehrling nach 19 Sonderprüfungen endlich das Glück hold und
er fuhr seinen ersten Sieg in der Dieselwertung ein vor Günther Jörl und
Martin Fischerlehner.
Gesamt siegte Mundl Baumschlager vor Achim Mörtl und Karel Trojan. Von 120
Startern beendeten nur 66 die Rallye. Bereits bei der Pirelli Lavanttal
Rallye wird Kogler mit einem VW Diesel Kit Car an den Start gehen.
Der 18-Jährige hat mit diesem Fahrzeug große Chancen seinen bisher
überlegenen Mitstreitern Parole bieten zu können. |
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Michael Kogler is back.
Nach seinem schweren Verkehrsunfall im September 2005, dachte der 18-jährige
Rallyenachwuchsfahrer nur mehr an seine rasche gesundheitliche Genesung.
Knochen- und Serienrippenbrüche heilten schneller als erwartet, nur die
Wirbelverletzung macht etwas zu schaffen. Aber nachdem die Chirurgen doch
grünes Licht gaben, startete Kogler dieses Wochenende bei der Jänner Rallye
im Raum Freistadt mit einem Serienfahrzeug in der Dieselwertung. Ihm war
zwar klar, dass er mit dem Serien GOLF TDI unterlegen war, aber dafür mehr
Fahrkomfort für seinen angeschlagenen Körper zur Verfügung stand.
Bereits nach den ersten Sonderprüfungen auf Schnee und Eis war klar, dass
der Elektrikerlehrling nichts von seiner Grundschnelligkeit eingebüßt hatte.
So konnte er einige Male die PS überlegenen Konkurrenten, Vorjahresmeister
BÖHM (Fiat Stilo), BOCEK (Tschechischer Dieselmeister) und Lokalmatador
FISCHERLEHNER (Skoda Fabia) hinter sich lassen.
Sogar eine Sonderprüfungsbestzeit war der Lohn in der Dieselklasse, welche
mit 10 Fahrzeugen international stark besetzt war.
Das VW Team Austria war sehr stolz auf ihren neuen Sprössling und ein Rang
Drei in der Dieselgesamtwertung war mehr als man erwartet hatte.
Eine gute Ausgangsposition bedeutet dadurch auch den dritten Platz in der
laufenden Rallyemeisterschaft. Da Michael ab der Lavanttal-Rallye in einem
PS starken VW-Kitcar an den Start geht, wird er auch mit den bei dieser
Rallye überlegenen Boliden von BÖHM und FISCHERLEHNER mithalten können.
Nächster Start wird jedoch schon am 17.Februar in Tschechien sein, wo die
Sumava Rallye (zählt ebenfalls zur öst. Meisterschaft) gefahren wird. |
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Der 18 jährige Michael
KOGLER fährt 2006 das VW Golf KIT-CAR.
Seit Freitag dem 30.12.2005 ist es fix, der junge Melker Michael Kogler
fährt 2006 für das VW Rallyeteam.
Seine starken Leistungen 2005 im Suzuki Ignis Cup konnten sowohl die
Sponsoren als auch den Teamchef von VW-Motorsport-Austria Peter Gruber
überzeugen, sodass man diesen heißen Sitz im Renngolf anbot.
Bei der am 5. Jänner startenden „Jännerrallye“ im Raum Freistadt wird
Michael noch auf einem „gedrosselten“ Gr. N Dieselgolf starten, um sich
einmal an die neue Marke gewöhnen zu können. Nach seinem schweren
Verkehrsunfall im September 2005 konnte er sich relativ gut erholen. Startet
der Elektriker-Lehrling zwar noch mit einigen Metallschrauben im rechten
Arm, was ihn aber nicht am kräftigen Gasgeben hindern sollte.
Ab der Lavanttal-Rallye wird Kogler dann im PS-starken Golf zu sehen sein.
Neben der österreichischen Rallyemeisterschaft wird auch noch die ungarische
Meisterschaft bestreiten.
Sein Vater Gottfried KOGLER wird ebenfalls zu VW wechseln und dort die
nationalen und internationalen Rallyeeinsätze des Rallyeteams-Austria
leiten.
Der Dark Dog Topfahrer Krisztian HIDEG wird weiter in der österreichischen
Rallyeszene ganz vorne mitkämpfen, aber an seinem
Fahrzeugprojekt wird noch eifrig gebastelt und sollte ebenfalls spätestens
bei der Lavanttal-Rallye eine Überraschung darstellen. |
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