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Eigentlich war man sich
bereits vor diesem Motorsportabstecher nach Dubai in diesem Jahr klar: Eine
Steigerung ist nicht möglich, eine Wiederholung wird schwer.
Gemeint ist der kometenhafte Aufstieg dieses jungen VW Rennteams, welches
beim Erstantreten 2007 in Dubai auf Anhieb die Dieselwertung gewinnen und
sich dieses Trio unter den besten der Rundstreckenklasse platzieren konnte.
Man reiste mit einem neuen VW Scirocco TDI zur 5 Kilometer langen
Rundstrecke von Dubai, um sich wieder einmal mit den Topleuten der
Langstrecke zu messen:
Michael Kogler, Hannes Danzinger, Willi Rabl , die drei
Rallyeaushängeschilder aus Österreicher und der Rundstreckengast
Zoltan Levente aus Ungarn hatten nur ein Ziel, den Sieg in der
Dieselwertung.
Nach dem Training stand eines fest, an der Motivation und an der
Leistungsstärke des Fahrzeuges lag es nicht. Eine überlegene
Tainingsbestzeit mit einem Vorsprung von 3 Sekunden pro Runde auf das 2.
platzierte Team aus Holland auf einem Seat Leon TDI war die stolze Ausbeute.
Im Rennen war dann mit dem ersten Startfahrer Hannes Danzinger bereits nach
2 Stunden ein Vorsprung von fast 3 Minuten herausgefahren und dieser übergab
an den ungarischen Gaststarter Levente.
Dieser kam jedoch nach 10 weiteren Runden von der Strecke ab und prallte mit
120 km/h in eine Mauer. Obwohl der Schaden katastrophal aussah, konnten die
VW Mechaniker aus dem Hause Hofbauer mit den nötigen Ersatzteilen (man hatte
schließlich 1.280 kg verschiedene Ersatzteile mitgenommen) das Rennfahrzeug
nach 50 Minuten wieder an den Start bringen. Rallyeass Michael Kogler holte
daraufhin alles aus dem Renn-Scirocco heraus und nach weiteren
2 Stunden lag man schon wieder an der 3. Position in der Klasse und an 43.
Stelle im 80 Starter umfassenden Feld.
Willi Rabl konnte dann in den weiteren 2 Stunden diese Position festigen und
übergab neuerlich an Hannes Danzinger. Dieser ließ dann die Konkurrenz
neuerlich erblassen, fuhr er doch in der stockdunklen Nacht die absolute
Bestzeit und konnte die Trainingbestzeit vom Tag noch einmal um eine Sekunde
pro Runde herabsetzten. Michael Kogler zog daraufhin nach dem Fahrer-Wechsel
nach und es sah alles danach aus, dass man den Unfallrückstand aufholen
werde. Willi Rabl übernahm nach 13 Stunden den schnellen Scirocco, musste
aber sofort an die Box, da sich ein Getriebeschaden angekündigt hatte.
Trotz Getriebetausch musste das Team leider nach einem neuerlichen Defekt
aufgeben. Der Unfallschaden dürfte doch größere technische Auswirkungen auf
Motor und Getriebe nach sich gezogen haben.
So stellte man das Rennfahrzeug gegen 04.00 Uhr Früh endgültig ab.
Man war zwar ein wenig traurig, aber die Gewissheit, mit diesem Auto bestens
konkurrenzfähig zu sein, zollte die Konkurrenz mit großen Lob und die
österreichischen Rallyeasse zeigten wieder einmal, dass ihre Rallyeerfahrung
auch rundstreckentauglich ist. |