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Die Judenburg Rallye lief
vorerst ganz nach dem Geschmack vom 23 jährigen VW Piloten Michael Kogler.
Nachdem ihm der Veranstalter mit der Zuteilung der Startnummer 37 keine
leichte Aufgabe gestellt hatte, (hinter den historischen Rallyefahrzeugen)
wobei seine direkten Konkurrenten allesamt unter den ersten 20 Teilnehmern
zu finden waren, mußte er das Feld von hinten aufrollen.
Der VW Scirocco TDI lief wie am "Schnürchen" und nach der 5. Sonderprüfung
befand sich das Duo Kogler-Rieben auf den hervorragenden 12. Gesamtrang.
Dies bedeutete gleichzeitig die Führung in der "2-Rad Antriebswertung" und
die überlegene Führung in der Dieselklasse.
Der 2. Rallyetag begann jedoch nicht nach Wunsch. So hatte der Veranstalter
es neuerlich geschafft das VW Team zu benachteiligen: Man ließ hinter ihm
platzierte Teilnehmer vor dem Führenden Kogler starten.
Mit dieser Wut im Bauch übertrieb es der junge VW Pilot gleich auf der
folgenden Sonderprüfung und flog von der Strecke, nachdem er mit dem rechten
Hinterrad eine Böschung gestreift hatte. Der Scirocco landete unsanft auf
dem Dach. Herbeigeeilte Zuschauer stellten das Fahrzeug zwar rasch wieder
auf die unbeschädigen " Beine". Aber die Rennleitung untersagte die
Weiterfahrt.
Somit lautet das bisherige Erfolgserlebins in diesem Jahr: Ein Sieg, zwei
Ausfälle.
Der nächste Einsatz des Rallyepiloten erfolgt in 3 Wochen bei der Weiz
Rallye in der Steiermark auf einem VW Golf IV Kitcar |