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Der junge VW Pilot Michael
Kogler ging mit einem flauen Gefühl im Magen bei der Bosch Rallye in Pingau
(Stmk) an den Start. Hatte er doch von der VW Teamleitung den Auftrag
bekommen, beim Ersteinsatz des Scirocco diesen zwar auf Standfestigkeit zu
prüfen, aber auf jeden Fall das Unikat ins Ziel zu bringen und dabei auch
noch eine gute Figur zu machen. Keine leichte Aufgabe.
Gleich auf den ersten beiden Sonderprüfungen bemerkte er, dass das Fahrwerk
für diese Fahrbahnverhältnisse zu hart eingestellt war und einige Dreher
waren die Folge.
Nachdem die richtige Fahrwerksabstimmung abgeschlossen war, konnte er auch
einige tolle Sonderprüfungszeiten (4. SP Sonderprüfungsbestzeiten in der
Dieselklasse) hinlegen. Aber auch dann musste er erkennen, dass der
derzeitig verbaute Serienmotor des TDI noch nicht leistungsstark genug ist,
um dem bärenstarken Fiat Punto von Michael Böhm dauerhaft Parole bieten zu
können.
Ein 13. Gesamtrang inmitten der vorwiegend allradgetriebenen Konkurrenten
war trotzdem ein toller Erfolg und der 2. Platz in der Dieselwertung hinter
dem Fiat Piloten mit einem Rückstand von 48 Sekunden nach
168 Sonderprüfungskilometer, war angesichts dieser Ersterprobung des
Scirocco, vertretbar.
Große Freude hatten auch die Rennmechaniker aus der Tuningschmiede
Hofbauer´s, brauchte man außer Fahrwerkseinstellung und Scheibenputzen, nie
am neuen VW Scirocco Hand anlegen.
Dieser 2. Platz bedeutete für Michael Kogler weiterhin die sichere Führung
in der österreichischen Dieselmeisterschaft. |