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Michael Kogler konnte für VW
einen wertvollen Diesel Sieg erringen.
Da man mit den Golf Diesel IV Kitcar in Österreich nicht mehr an den Start
gehen kann, musste schnell an einem neuen Dieseleinsatzauto ( Golf V )
gebastelt werden.
Die Tuningschmiede VW Hofbauer aus Kapelln, baute in kürzester Zeit einen
Golf V TDI unter der strengen Aufsicht von Volkswagen Motorsport Deutschland
auf und setzte zwei dieser Autos bei der Weiz-Rallye in der Steiermark ein.
Michael Kogler, Dieselmeister 2006, in diesem Jahr auf einem Mitsubishi Evo
IX erfolgreich unterwegs, hatte die ehrenvolle Aufgabe, dieses Fahrzeug zu
testen und bei dieser Rallye zu pilotieren. Der Auftrag vom Werk lautete:
das neu entwickelte 6 Gang Getriebe und das Spezialfahrwerk auf Herz und
Nieren zu prüfen, um zu sehen wie weit man hinter der starken
Dieselkonkurrenz liegt. Denn der neu entwickelte HDI Motor lässt noch auf
sich warten und so musste man mit dem alten 180 PS starken Pumpe Düse Diesel
vorlieb nehmen.
Bei einem Starterfeld von 95 Fahrern keine leichte Aufgabe.
Bereits nach der ersten Sonderprüfung war der 21 jährige Melker vollauf
begeistert vom Fahrverhalten des V Golf und Handling des neuen Getriebes und
es kündigte sich in heißer Kampf gegen den Seriensieger und
Meisterschafts-Führenden 2008: Michael Böhm auf Fiat an.
Ab Sonderprüfung 5 war jedoch Michael Kogler nicht mehr zu halten und er
stürmte unaufhaltsam nach vorne. Auf Sonderprüfung 6 und 8 staunten die
Motorsportjournalisten nicht schlecht, gelang es ihm doch mit dem 180 PS
Dieselauto zweimal die 6. beste Sonderprüfungszeit, unmittelbar hinter dem
Werks-Suzuki Super 1600 zu erzielen. (Man verwies unter anderem 26
Allradautos auf die hinteren Plätze).
Im Ziel bedeutete dies den sensationellen 8. Gesamtrang. Es trennten ihm
lediglich 2 Sekunden vom 7. Platzierten deutschen Robert Pritzl auf einem
von Stohl Racing eingesetzten Subaru Impreza. Den in der Meisterschaft
führenden Michael Böhm, konnte Michael Kogler bei seinem Gaststart eine
knappe Minute abnehmen.
Mit diesem tollen Ergebnis in der Tasche freut sich Kogler schon auf seinem
nächsten „Teameinsatz“. Wird er doch gemeinsam mit Hannes Danzinger und
Willi Rabl am Rundstreckenklassiker Nürburgring (grüne Hölle) in 3 Wochen an
den Start gehen. |